Das Rockenhauser Schlosshotel und seine Geschichte
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Das Rockenhauser Schloss - eine Wasserburg wird 1243 als Ruhinburg erstmals erwähnt. Als eine von Burgmannen bewohnte raugräfliche Burg ist sie 1399 benannt. Sie wurde im Besitz der Kurfürsten - bis 1549 an den Junker Hans Jakob von Thurn verpfändet. Dieser baute 1571 anstelle der alten Wasserburg ein Wohnschlösschen.
Im 30 jährigen Krieg (1618 - 1648) nicht verschont, im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688 - 1697) weitgehend zerstört, wurde es Anfang des 18. Jahrhunderts 1713 oder 1738 - wieder aufgebaut, jetzt mit ergänzter Dreiflügelanlage gegenüber des Hauptgebäudes mit Nebengebäuden wie Kellerhaus, Stallungen, Zehntscheuer - alles umgeben von einem breiten Wassergraben mit einem großen Obstgarten im Norden außerhalb des Wassergrabens.
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Nach der Übernahme der Herrschaftsgewalt durch die Franzosen, den Revolutionskriegen (1792 - 1797 ), war das Schloss kein kurfürstlicher Amtssitz mehr und wurde in der Folgezeit mehrfach versteigert.
Erst 1956 kam das Schloss wieder in den Besitz der Stadt Rockenhausen, und wurde von ihr lange Jahre als Rathaus, Bücherei und Altentagesstätte genutzt.
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Heute ist das Schloss wieder das Schmuckstück für Rockenhausen.
Dem Engagement, den Ideen und Initiativen einiger engagierter Bürger und des Bürgermeisters ist es
zu verdanken, dass ein Weg gefunden wurde, das Wasserschloss als Barockschloss zu erhalten und
durch die Nutzung als gastronomischen Betrieb wieder allen zugänglich zu machen. An Stelle der
alten, verschwundenen Nebengebäude wurde ein modernes Hotel errichtet.
Küche und Frühstücksraum verbinden als steinerne und gläserne Brücke das Alte und das Neue. Wassergraben und Teich erinnern an die ehemalige Wasserburg.
Die Intention, das Alte behutsam und wahrheitsgetreu zu restaurieren und durch den Bau eines Neubaus zu einem funktionierenden ökonomisch sinnvollen Ganzen zu führen, wurde erfüllt. Dass dies so gut gelang, ist auch der fachkundigen Beratung durch die Landesdenkmalpflege insbesondere Herrn Dr. Karn zu verdanken.

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